Kleine Schritte, große Wirkung:

Den Weg neue Gewohnheiten zu meistern

 OK, du kennst das. Du isst zuviel oder das “Falsche”. Oder sogar beides. Du weißt, es wäre besser mehr Sport zu machen, oder wenigstens ein wenig mehr.

Oder einfach Mal raus aus dem Stress, nicht nur für einen Tag oder über’s Wochenende oder im Urlaub, sondern grundsätzlich mehr zur Ruhe kommen.

Du hast schon alles mögliche versucht: von Ernährungsumstellung, Low Carb, weniger hiervon, mehr davon… regelmäßig morgens aufstehen, Fitnessstudio, Sportkurse,…. Yoga, Meditation,…. und die Liste deiner Versuche nimmt kein Ende.

Genauso ist es auch, bei allem anderen mehr auf dich zu achten: weniger zu grübeln, früher schlafen gehen und nicht noch weiter am Handy daddeln. Dir mehr Zeit für Dich gesamt zu nehmen.

Und am liebsten soll bitte alles sofort komplett anders sein.

Dummerweise: Gewohnheiten prägen unseren Alltag.
Und in vielen Dingen ist das gut, weil wir nicht dauernd etwas Neues lernen müssen.
Gleichzeitig beeinflussen sie maßgeblich unser Leben. 

Doch wenn diese Gewohnheiten zur Last werden und uns das Leben schwer machen, versuchen wir oftmals, diese tief verwurzelten Muster zu durchbrechen und uns positive Veränderungen anzueignen.

Mit einem Ruck.

Kleine Schritte gehen

Ist dir dann auch schonmal aufgefallen, dass diese radikalen Veränderungen alles andere als lange halten.

Oder nur mit äußerster Disziplin und Druck?! Oder das es gleich gar nicht funktioniert.

Und zwar nicht weil du “schwach” bist, sondern weil es sich eher wie Überforderung und nicht wirklich gut anfühlt, das ganze Leben auf einmal umzubauen.

Dabei entstehen echte Veränderungen meistens ganz leise und in kleinen Schritten. Oft genug mit Dingen, die erstmal fast unspektakulär wirken.

5 Minuten früher aufstehen. Einmal tief durchatmen statt direkt zu reagieren. Eine kleine Runde spazieren gehen. Ein Glas Wasser mehr trinken. Oder ein Abend ohne Dauerbeschallung.

Das klingt nicht wirklich nach dem „großen Durchbruch“. Aber genau daraus entstehen neue Wege,  tatsächlich in deinem Gehirn und viele neue Erfahrungen. Plus tolle neue Gefühle.

Und irgendwann merkst Du: Hei, ja, es verändert sich etwas.

Deinen Fokus halten

Neue Gewohnheiten fühlen sich am Anfang oft ungewohnt an, manchmal sogar ziemlich falsch.
Weil Dein ganzes System etwas anderes kennt.

Der Mensch an sich ist ein Gewohnheitstier. Nicht weil er dumm oder zu bequem ist. Sondern weil das Gehirn Energie sparen möchte.
Deshalb greifen wir unter Stress oft automatisch eben wieder zu dem, was vertraut ist, und machen die gewohnten Dinge.
Auch dann, wenn es uns eigentlich gar nicht gut tut.

Und genau deshalb braucht Veränderung Wiederholung. Bewusst auf unser Ziel gerichtet und am besten ohne Ablenkung.

Und genau da gehtˋs los.

Nicht Perfektion

Du musst nicht jeden Tag alles richtig machen.

Aber Du darfst Dich immer wieder neu auf dein Ziel ausrichten.
Einfach ohne Druck, sondern mit Aufmerksamkeit dein “Warum mach ich das eigentlich” hochholen.

Denn Fokus bedeutet nicht, verbissen zu werden.

Fokus bedeutet:
Sich liebevoll immer wieder auf den eigenen Weg zurückzuholen.

Vertrauen und zulassen

Manchmal fällst Du wieder zurück, in die alten Gedanken, alten Reaktionen und alten Muster.
Willkommen im Menschsein.

Genau das passiert halt bei Veränderung.

Vielleicht denkst du dann aber: „Na toll, ich schaffe es eh nicht.“ oder “Jetzt steht ich wieder ganz am Anfang.”

Doch vielleicht stimmt das gar nicht.
Vielleicht bist Du einfach mitten im Prozess.
Gewohnheiten, die sich über Jahre eingeschliffen haben, verschwinden nicht nach drei motivierten Tagen.

Und ganz ehrlich? Das müssen sie auch nicht.
Es geht nicht darum, perfekt zu werden.
Es geht darum, dranzubleiben. Immer und immer wieder.

Auch mit kleinen Rückschritten. Und auch mit chaotischen Tagen. Sogar dann, wenn Du kurz das Gefühl hast, wieder ganz am Anfang zu stehen.

Denn genau das stimmt nicht.
Du bist nicht mehr dieselbe Person wie früher. Du wirst bewusster. Du bemerkst Dinge früher. Du gehst anders mit Dir um.
Und genau das ist bereits Veränderung.

Mut nicht verlieren

Bitte hör nicht auf, nur weil es mal nicht funktioniert hat.

Der Weg zu neuen Gewohnheiten ist mit Herausforderungen gepackt. Und manchmal braucht Veränderung länger, weil nicht nur Dein Verhalten sich verändert, sondern auch Dein inneres System.

Es sind ja auch deine Gedanken und deine Gefühle. Für dein System das Gefühl “Sicherheit” und dein Umgang mit Stress.
Und das alles braucht seine Zeit.

Und vielleicht ist genau das die eigentliche Aufgabe: Nicht perfekt neue Gewohnheiten umzusetzen.
Sondern Dir selbst treu zu bleiben, auch wenn es zwischendurch schwierig wird.

Nicht sofort alles hinzuschmeißen, nur weil Du mal einen schlechten Tag hattest.
Sondern wieder aufzustehen und weiterzugehen. Einen kleinen Schritt nach dem anderen.

Denn kleine Schritte wirken oft viel länger als ein kurzer Sprint voller Druck.

Zeit für Veränderung

Gewohnheiten haben sich über einen längeren Zeitraum eingeschliffen, und es braucht Zeit, um sie zu verändern. 

Vielleicht darfst Du deshalb einfach ein bisschen freundlicher mit Dir sein.
Nicht alles muss sofort klappen. Nicht alles muss perfekt laufen.
Du bist schießlich kein Roboter, sondern du bist ein Mensch.

Und Menschen lernen durch Wiederholung. Durch Erfahrung, durch Ausprobieren, durch Hinfallen und durchˋs wieder Aufstehen.

Neue Gewohnheiten entstehen nicht durch Selbsthass. Sondern durch Geduld und Mitgefühl.

Mitgefühl für Dich selbst und dass Du Dich immer wieder für Dich entscheidest.
Hab Vertrauen in Dich, glaub an Dich und lass Dich nicht entmutigen. Bleib bei deinem Fokus und deinen kleinen Schritten. Du kannst das.

Und irgendwann merkst Du: Das, was früher schwer war, wird langsam selbstverständlich.
Nicht über Nacht.
Aber Schritt für Schritt.

Ich glaub an Dich.

Wenn du spürst, dass du auf deinem Weg Begleitung wünscht, dann melde Dich gerne bei mir.

Vereinbare gerne dein kostenfreies Erstgespräch, per Telefon oder live in meiner Praxis in Pentling bei Regensburg.

Herzlichst

Deine Rebecca