Was Du an anderen bewunderst …

… kann dein Anfang sein.

Hast Du ein Vorbild?
Hast Du einen Menschen, den Du bewunderst?

Vielleicht ist es im Moment der Hype um BTS. Vielleicht ein Spitzensportler, eine Musikerin, ein Unternehmer oder einfach jemand, der seinen Weg mit einer unglaublichen Leidenschaft geht.

Vor einiger Zeit habe ich mich genau dabei erwischt.
Ich habe einen Menschen beobachtet und gedacht:

„Wie schafft der das eigentlich?“

Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto mehr habe ich ihn bewundert.
Seine Disziplin und Ausdauer. Seine ganze Hingabe. Und die Ruhe, mit der er seinen Weg geht.

Und dann kam plötzlich eine ganz andere Frage. Nicht:

„Warum bin ich nicht so?“

Sondern:

„Was genau bewundere ich eigentlich?“

Du bewunderst nicht den Erfolg, sondern den Weg

Wenn ich ehrlich bin, bewundere ich gar nicht den Erfolg.

Ich bewundere nicht den Applaus. Nicht Medaillen oder ausverkaufte Stadien, aber den Weg dorthin, das bewundere ich.

Die Stunden, die niemand gesehen hat. Training, Rückschläge und die Zweifel.

Die Momente, in denen etwas nicht funktioniert hat, und trotzdem haben diese Menschen weitergemacht. Vielleicht ist es genau das, was uns an anderen so berührt.

Nicht ihr Talent, sondern ihre Bereitschaft, immer wieder aufzustehen.

Du siehst nur das Ergebnis

Aktuell sprechen alle über BTS. Tausende Fans feiern ihre Konzerte, die Stadien sind voll, die Begeisterung ist riesig. Aber niemand sieht mehr die vielen Jahre des Übens.
Die Rückschläge und Unsicherheiten. Die Tage, an denen wahrscheinlich nicht alles geklappt hat.

Das gilt genauso für Spitzensportler, für erfolgreiche Unternehmer und andere Künstler.
Für Menschen, die heute genau das leben, wovon sie einmal geträumt haben.

Wir sehen den Gipfel.
Doch nie die unzähligen Male, die nicht funktioniert haben.

Bewunderung kann ein Kompass sein.

Offenbar ist genau das der Grund, warum uns manche Menschen so faszinieren.
Vielleicht zeigt uns Bewunderung gar nicht, was wir niemals sein werden oder wer wir sein sollten.
Sondern in welche Richtung wir wachsen möchten.

Denn meistens bewundern wir nicht etwas, das uns völlig egal ist.
Wir bewundern Eigenschaften, nach denen wir uns selbst sehnen.

Mut, Ausdauer, Gelassenheit, Leidenschaft, Klarheit;
die Fähigkeit, dranzubleiben…

Der wichtigste Unterschied

Oft denken wir: „Der hat einfach Talent, und war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“
Oder sowas wie „Der hat einfach Glück gehabt.“

Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.
Talent allein bringt Dich nicht ans Ziel.

Entscheidend ist oft etwas ganz anderes:
Lernen. Üben. Fehler machen. Wieder aufstehen. Nochmal versuchen.

Denn vielleicht nennen wir etwas Talent, obwohl dahinter vor allem unzählige Stunden Übung stecken.

Niemand wird besser, indem er zuschaut

Genauso ist es mit so vielen Dingen im Leben.

Kein Musiker spielt beim ersten Versuch ein Konzert.
Kein Sportler gewinnt seinen ersten Wettkampf.
Kein Mensch geht seinen Weg ohne Zweifel.

Der Unterschied ist eben nur, dass manche trotz dieser Zweifel weitermachen.

Es ist nie zu spät

Dabei spielt es keine Rolle, ob Du zwanzig bist, oder vierzig oder sechzig oder siebzig.

Solange Du bereit bist zu lernen, kannst Du wachsen.
Vielleicht nicht in dieselbe Richtung wie Dein Vorbild.
Vielleicht wirst Du auch niemals Weltmeister.
Vielleicht wirst Du niemals auf einer großen Bühne stehen.

Das musst Du auch gar nicht.
Es geht nicht darum, eine Kopie von jemand anderem zu werden.
Es geht darum, Deinen eigenen Weg zu finden, mit Deinen Talenten, mit Deinen Möglichkeiten und mit Deinem Tempo.

Was wäre, wenn…

Vielleicht hast Du auch gerade jemanden vor Augen, den Du bewunderst.
Dann stell Dir nicht die Frage: „Warum bin ich nicht so?“
Frag Dich lieber: „Was bewundere ich an diesem Menschen wirklich?“

Und dann frage Dich noch etwas:
„Was wäre heute mein erster kleiner Schritt in genau diese Richtung?“

Denn vielleicht beginnt genau dort etwas Neues.
Nicht, weil Du jemand anderes werden musst.
Sondern, weil Du für Dich anfängst, Deinen eigenen Weg zu gehen.

Ein Volleyballspieler wird nicht durch den Ball gut, den er in den Händen hält.

Sondern durch die tausenden Ballkontakte, die niemand gesehen hat.

Vielleicht ist es bei Deinem Traum ja ganz genauso.

Gibt es einen Traum, den Du schon viel zu lange auf später verschiebst? Etwas, das Du schon lange tun möchtest, Dich aber einfach noch nicht traust?

Oder gibt es eine Eigenschaft, die Du an anderen bewunderst und von der Du spürst, dass auch sie in Deinem Leben mehr Platz haben dürfte?

Denn manchmal braucht es gar keinen großen Sprung.
Sondern einfach nur den Mut, den ersten Ball zu spielen.

Wenn Du herausfinden möchtest, was Dich bisher zurückhält und wie Du Deinen eigenen Weg Schritt für Schritt gehen kannst, dann melde Dich gerne bei mir.

Ich begleite Dich ohne Druck und einem offenen Blick für das, was bereits in Dir steckt.

Vereinbare gerne dein kostenfreies Erstgespräch, per Telefon oder live in meiner Praxis in Pentling bei Regensburg.

Herzlichst,

Deine Rebecca