Die Bettdecke hilft halt auch nicht wirklich

Warum manche Gedanken nachts plötzlich wieder da sind

Kennst du das?

Du liegst längst im Bett und der Tag ist eigentlich schon vorbei.
Du bist müde, und trotzdem taucht da plötzlich wieder diese eine Situation auf.

Ein Gespräch. Ein Streit. Eine Nachricht. Ein Blick.
Etwas was Dir peinlich war.
Etwas das dich verletzt hat.
Oder einfach etwas, das dich nicht loslässt.

Und obwohl du eigentlich schlafen willst, läuft in deinem Kopf plötzlich wieder alles ab wie in einem Film.

Du denkst darüber nach, was du hättest anders sagen sollen.
Oder besser gar nicht gesagt hättest.
Was der andere wohl gemeint hat.
Ob du überreagiert hast.
Ob du zu empfindlich warst.
Oder ob du einfach nur wieder zu viel nachdenkst.

Am liebsten einfach verstecken

Manchmal kommt dann genau dieses Gefühl:

Am liebsten würdest du Dich einfach verstecken.

Bettdecke über den Kopf ziehen, nichts mehr sehen,
nichts mehr hören, einfach alles weg.

Als würde das Gefühl verschwinden, wenn man sich nur klein genug macht.
Aber genau das passiert halt leider nicht.

Denn Gedanken verschwinden nicht automatisch nur deshalb, weil wir sie wegdrücken.
Gefühle lösen sich nicht einfach auf, nur weil wir versuchen, sie nicht anzuschauen.

Der Kopf sucht weiter nach einer Lösung

Unser Kopf versucht nämlich weiter zu verstehen, weiter zu kontrollieren und weiter eine Lösung zu finden.
Und während wir eigentlich schlafen sollten, sitzen wir innerlich plötzlich wieder mitten in der Situation drin.

Wir erleben sie nochmal und nochmal und nochmal….

Nicht selten stresst uns dabei gar nicht nur die eigentliche Situation.
Sondern auch dieses Gefühl, „nicht abschalten zu können“.

Warum kann ich das nicht einfach loslassen?
Warum beschäftigt mich das immer noch?
Warum hört mein Kopf nicht endlich auf?

Vielleicht geht es gar nicht ums Wegdrücken

Dinge verschwinden eben leider nicht einfach, nur weil wir sie ignorieren.

Manchmal wollen Gefühle gesehen werden.
Manchmal brauchen Gedanken Raum, damit sie sich beruhigen können.
Und manchmal braucht unser Inneres nicht noch mehr Druck, sondern eher das Gefühl:

„Okay… das darf gerade da sein.“

Das bedeutet nicht, dass man ewig grübeln soll oder sich in allem verlieren muss.
Aber vielleicht beginnt Ruhe nicht damit, etwas wegzuschieben, sondern damit, aufzuhören, ständig dagegen anzukämpfen.

Die Bettdecke schützt nicht vor Gedanken

Denn die Bettdecke hilft halt leider wirklich nur gegen Kälte.

Und nicht gegen Gedanken, die in uns schon viel länger wach sind.

Genau deshalb ist es manchmal wichtig, genauer hinzuschauen:

Was beschäftigt mich denn da eigentlich wirklich?
Was trage ich vielleicht schon viel zu lange mit mir herum?
Und wie komme ich da jetzt endlich wieder raus?

Welche Gedanken lassen Dich gerade nicht los? Schreib es mir gerne oder melde Dich direkt bei mir. Manchmal wird es schon leichter, wenn wir aufhören, alles alleine tragen zu wollen.

Vereinbare gerne dein kostenfreies Erstgespräch, per Telefon oder live in meiner Praxis in Pentling bei Regensburg.

Herzlichst

Deine Rebecca

Im Übrigen: genau um solche inneren Stress-Schleifen geht es auch in meinem EFT basierten Klopfakupressur-Kurs „Stress, lass nach“.

Nicht perfekt funktionieren müssen und nicht Gedanken „wegzaubern“, sondern lernen, den eigenen Kopf und das eigene Nervensystem wieder etwas mehr zur Ruhe kommen zu lassen.