Vom Hobby zum Stress mutiert

Freizeit sollte doch auftanken und nicht auslaugen

Eigentlich hast du Dich darauf gefreut:
auf deinen wohlverdienten Urlaub.
Auf die Motorradtour, den Ausflug, auf das Treffen mit Freunden. Auf Dein Hobby.

Und trotzdem stehst Du da und merkst:
Du bist vollkommen genervt.
Alle nerven Dich und alles stresst Dich.
Du fühlst Dich vollkommen unter Druck.
Vielleicht sogar noch mehr als vorher.

Und das Verrückte daran ist:
Du verstehst Dich selbst nicht mehr.

„Ich wollte das doch machen.“
„Das sollte mir doch guttun.“
„Warum stresst mich das jetzt alles plötzlich so?“

Selbst schöne Dinge können zu viel werden

Nicht alles, was wir lieben, entspannt uns automatisch.

Manchmal wird selbst das, was uns eigentlich Freude macht bzw. machen sollte, zu einer weiteren Aufgabe auf unserer inneren To-Do-Liste.

Dann geht es plötzlich nicht mehr um Freude, sondern um Organisation.
Um Erwartungen zu erfüllen, und wieder mal ums Funktionieren.

Der Urlaub muss ja schließlich perfekt werden.
Das Hobby „muss sich ja lohnen“.

Da wird dann also deine freie Zeit komplett durchgeplant. Man möchte schließlich jede Minute nutzen und nichts verpassen.
Alles richtig machen, so soll´s sein.

Und irgendwann sitzt Du vielleicht im Auto oder auf deinem Motorrad Richtung Urlaubsort…

… und bist schon „fix und fertig“, bevor Du überhaupt angekommen bist.

Auch Freizeit kann Leistungsdruck enthalten

Viele Menschen tragen ihren inneren Stress überall mit hin. Zur Arbeit, nach Hause, in die Beziehung und eben auch in die Freizeit.

Dann wird sogar Erholung zu etwas, das „gelingen“ muss.

Manchmal steckt dahinter dieser (unbewusste) Gedanke:
„Ich muss die freie Zeit optimal nutzen.“
Und plötzlich entsteht dadurch Druck.

Dann muss das Wetter perfekt sein, die Stimmung perfekt sein, die Reise perfekt sein und natürlich die Erlebnisse besonders sein.
Und wehe, irgendetwas läuft anders.

Das Problem ist also oft nicht das Hobby oder der Urlaub selbst.

Sondern die innere Anspannung, die wir mitnehmen. Unsere Erwartungen: an uns und an die anderen.

Vielleicht brauchst Du nicht mehr Erlebnisse, sondern mehr Ruhe in Dir

Das klingt erstmal komisch in einer Welt, die ständig nach „mehr“ ruft.

Mehr reisen.
Mehr erleben.
Mehr genießen.
Mehr machen.

Aber manchmal entsteht echte Erholung erst dann, wenn Du nicht mehr versuchst, aus jeder freien Minute das Maximum herauszupressen.

Vielleicht darf ein Urlaub auch einfach nur ruhig sein.
Vielleicht muss das Hobby nicht immer produktiv sein.
Vielleicht musst Du nicht ständig etwas erleben, beweisen oder festhalten.

Vielleicht reicht es manchmal schon, einfach da zu sein und zu genießen.
Genießen was jetzt gerade ist.
Ohne To-do-Liste im Kopf.

Die eigentliche Frage ist vielleicht gar nicht:

„Was mache ich in meiner Freizeit?“

Sondern eher:
„Kann ich überhaupt noch loslassen?“

Kannst Du noch einfach etwas tun, ohne sofort Erwartungen daran zu knüpfen?
Ohne Leistungsdruck und Optimierungsmodus.
Ohne das Gefühl, jede freie Minute sinnvoll nutzen zu müssen?

Denn genau dort beginnt oft echte Erholung.
Nicht im perfekten Urlaub und nicht im perfekten Hobby.
Sondern in dem Moment, in dem Dein Nervensystem langsam wieder versteht:
Ich muss jetzt gerade gar nichts leisten. Mir darf es einfach auch so gutgehen.

Vielleicht ist genau jetzt der Moment, an dem Du Dir selbst wieder ein bisschen mehr Ruhe erlauben darfst.

Nicht perfekt, nicht produktiv, sondern einfach nur Du.

Falls Du Dir genau das wieder mehr wünschst: innere Ruhe, Durchatmen und ein bisschen mehr bei Dir selbst ankommen, dann begleite ich Dich gerne ein Stück dabei.

Vereinbare gerne dein kostenfreies Erstgespräch, per Telefon oder live in meiner Praxis in Pentling bei Regensburg.

Herzlichst

Deine Rebecca